Strohhaus


Aus Überzeugung bauen wir mit Strohballen ökologische Räume mit hoher Dämmleistung und natürlichem Wohnkomfort. Für ein gesundes und energieeffizientes Wohnumfeld.

Leistungen

  • ökologische Bauberatung 
  • Planung Strohballenbau
  • Ausführung Strohballenbau
  • Anleitung für Eigenleistungen




Warum mit Stroh dämmen?

  • Stroh ist regional verfügbar und ein jährlich nachwachsender ökologischer Baustoff
  • Stroh ist ein Abfallprodukt aus der Landwirtschaft; 20 % des jährliche anfallenden Strohs werden nicht benötigt (ausreichend für die Dämmung von ca. 300 Tsd. Einfamilienhäuser pro Jahr)
  • durch die Kombination Holz, Stroh und Lehm entstehen wohngesunde Räume mit einem hervorragenden Raumklima
  • Bauen mit Stroh ist klimafreundlich 
  • beim Wachsen der Getreidepflanze wird CO₂ aus der Atmosphäre gebunden und für die gesamte Nutzungsdauer des Gebäudes gespeichert
  • Baustrohballen haben eine geringe Herstellungsenergie (bei gleichem U-Wert ca. 40-fach geringer als bei Polystyrol bzw. ca. 14-fach geringer als bei Mineralwolle) und daher eine erhebliche  CO₂-Einsparung in der Herstellung
  • Stroh hat sehr gute Dämmeigenschaften (Passivhaus- bzw. KfW-Effizienzhaus 40 Standard ist möglich); zum Erreichen derselben Innentemperatur wird weniger Heizenergie benötigt, was zu einer Verringerung der Schadstoff- und CO₂-Emissionen während der Gebäudenutzung führt
  • Stroh hat zudem eine sehr gute Wärmespeicherfähigkeit und bewirkt so einen guten sommerlichen Wärmeschutz; in Kombination mit Lehm, als zusätzliche Speichermasse, können Temperaturspitzen zusätzlich abgepuffert werden
  • Strohbauten sind sehr energieeffizient: eine Ökobilanzstudie hat belegt, dass mit der Energiemenge, die zur Herstellung eines konventionellen Massivbaus benötigt wird, ein vergleichbarer Strohbau errichtet und noch 69 Jahre beheizt werden kann  (Quelle: Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) (2024): Leitfaden Strohbau, Nachhaltig Bauen und Dämmen mit Stroh (8. Auflage), FNR, S. 8 ff)
  • sortenreines Trennen der Baustoffe beim Rückbau, kein Sondermüll!
  • wenig Baureste als Müll, Reste von Stroh und Lehm können z. B. im Garten weiterverwertet werden
  • bei Nutzung von Schraubfundamenten: keine Bodenversiegelung; Rückstandsloser Rückbau möglich; Wiederverwendbarkeit

Quellen: Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) (2024): Leitfaden Strohbau, Nachhaltig Bauen und Dämmen mit Stroh (8. Auflage), FNR; Fachverband Strohballenbau Deutschland e.V.; Minke, G.; Krick, B. (2023). Handbuch Strohballenbau: Grundlagen, Konstruktionen, Beispiele (4. Auflage). ökobuch Verlag GmbH


Bedenken und Ängste

Einige Menschen haben Bedenken gegenüber eines Hauses mit Strohdämmung. Hier wollen wir Ihnen Ihre Bedenken nehmen und die oft angeführten Ängste entkräften:

 

Brandgefahr

Loses Stroh ist leicht entflammbar. Durch die Pressung zu Strohballen, gibt es zwischen den Strohhalmen keinen Sauerstoff, ohne diesen kann sich kein Feuer entwickeln. 

Durch das Verputzen mit Lehm und/oder Kalk haben Holz-Stroh-Elemente einen anerkannten Feuerwiderstand von 30 Minuten bzw. 90 Minuten. 

 

Lebensraum für Mäuse und Ungeziefer

Der Dämmstoff - in unserem Fall das Stroh - muss vor eindringenden Tieren geschützt werden. Bei fachgerecht ausgeführten Strohballen-Elementen wird das Stroh durch ein lückenloses Verschließen der Oberfläche mit z. B. Putz (Lehm/Kalk), Lochblech, Holzweichfaser etc. geschützt. Der Fachverband Strohballenbau Deutschland e.V. bestätigt, dass es kein strohbauspezifisches Mäuseproblem gibt. 

 

Schimmelpilze

Da Stroh feuchteempfindlich ist (wie auch andere Baustoffe), muss das Stroh in jedem Arbeitsschritt auch während der Bauzeit gegen Feuchtigkeit geschützt werden. Auf trockenem Stroh können sich keine Schimmelpilze bilden. Ein diffusionsoffener Wandaufbau ist gegen Schimmelbildung unumgänglich. Fachgerecht ausgeführte Strohballenbauteile sind diesbezüglich erforscht und bauaufsichtlich anerkannt. 

 

Befestigung

Leichte Gegenstände können ohne Probleme in der Putzschicht oder der Beplankung befestigt werden. Zur Befestigung schwerer Gegenstände an der Wand z. B. in der Küche müssen schon während der Planungsphase Holzriegel eingeplant werden. 

 

 

Quelle: Fachverband Strohballenbau Deutschland e.V.; Minke, G.; Krick, B. (2023). Handbuch Strohballenbau: Grundlagen, Konstruktionen, Beispiele (4. Auflage). ökobuch Verlag GmbH 


 

 

Wir sind Mitglied im Fachverband Strohballenbau e.V.


Weitere Informationen und Literatur zum Bauen mit Stroh finden Sie beim Fachverband Strohballenbau e.V..

 


oder in der Broschüre Leitfaden Strohbau der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR)



Sie haben Fragen zum Bauen mit Stroh und Holz oder anderen ökologischen Baustoffen,

kontaktieren Sie uns gerne!

Wir freuen uns, Ihr Projekt gemeinsam umzusetzen. 

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